Federnde Kerne – Faltkunst aus der Matratzenherstellung

Veröffentlicht am 11. Dezember 09 unter Sonstiges.
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Papier und Metall sind, was ihre Möglichkeiten der Federung anbelangt, eigentlich gar nicht so verschieden. Nehmen wir z. B. den Origami-Frosch, der durch die Falttechnik hüpfen kann, also dem Papier ebensolche Federungseigenschaften verleiht, wie z. B. einer Taschenfederkernmatratze. Natürlich bestehen die Matratzenfedern nicht aus Papier, sondern aus veredelten Metallen, weil sie einfach belastbarer sind. Dennoch kann es bei einer guten Federkernmatratze durch falsche Handhabung oder einfach durch Materialermüdungen dazu führen, dass einzelne Federn geknickt werden, wodurch die Federungseigenschaft ebenso beeinträchtigt wird, wie eine falsche Faltung beim Origami. Ein Knick in der Feder oder im Papier ist nicht wieder zu beheben, so dass man dann zu einer neuen Matratze bzw. einem neuen Blatt Papier greifen muss.

Betrachtet man das Innere einer Taschenfederkernmatratze, kann man eigentlich schon von Federkern-Origami sprechen. Die Form jeder einzelnen Feder beeinflusst die endgültige Qualität der Matratze ebenso, wie jeder einzelne Faltschritt beim Origami. Wurde an nur einer Stelle nicht exakt gearbeitet, wird das Endprodukt nicht den Erwartungen entsprechen. Worauf man allerdings am meisten achten sollte ist, ob das Papier für das zu faltende Objekt bzw. ob die Matratze für die Schlafbedürfnisse des Besitzers überhaupt geeignet ist. Ganz gleich, ob man in einem Designerbett schläft oder die Matratze einfach auf den Fußboden legt, der richtige Härtegrad, Elastizität und die Größe der Matratze sind die ersten Kriterien. Beim Origami erfordern manche Figuren auch bestimmte Papiersorten, ohne die es gar nicht möglich wäre, ein schönes Ergebnis zu erhalten.



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